Was macht dänische Weihnachten (Jul) so einzigartig?
In Dänemark heißt Weihnachten Juli, ein Wort, das aus dem Altnordischen stammt gut, was „Mittwinter“ bedeutet. Lange vor dem Christentum waren Mittwinterfeste wichtige kulturelle Ereignisse in Skandinavien. Heute verbindet Jul alte Traditionen mit moderner Feststimmung.
Weihnachten in Dänemark
Im Gegensatz zu vielen Ländern, die sich auf den 25. Dezember konzentrieren, feiern die Dänen Heiligabend, genannt Heiligabend, am 24. Dezember. Familien treffen sich normalerweise gegen 6 Uhr zu einem festlichen Abendessen. Das traditionelle Essen besteht aus Salzkartoffeln, Rotkohl und brauner Soße, oft serviert mit gebratener Ente oder Gans. Manche Familien bevorzugen eine spezielle dänische Version von Schweinebraten, genannt flskesteg oder eine würzige Wurst namens Medizinerbrief.
Zum Nachtisch genießen Familien aufgehen lassen– ein kalter Milchreis mit gehackten Mandeln und Vanille, garniert mit warmer Kirschsauce. Darin ist eine ganze Mandel versteckt, und wer sie findet, gewinnt einen kleinen Preis.
Nach dem Abendessen werden Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet und die Familien singen Lieder und tanzen manchmal um den Baum, bevor sie die Geschenke auspacken.
Andere dänische Feiertage
Dänemark feiert das ganze Jahr über viele Feiertage mit Essen, Familientreffen und Musik. Jedes Fest hat seine eigenen Bräuche und Gerichte:
- Silvester: Traditionell gehört dazu ein Abendessen mit gekochtem Kabeljau, und das Fest wird mit Feuerwerk und saisonalem Bier gefeiert.
- Ostern: Familien treffen sich zu einem besonderen Mittagessen, zu dem oft gebratenes Lamm und Frühlingsgerichte gehören.
- Martinsmesse (Martinsdag): An diesem im November gefeierten Feiertag gibt es oft eine gebratene Gans.
- Fastelavn (Fastnacht): Findet im Februar statt, bei dem Kinder in Kostümen von Tür zu Tür gehen, singen und um Süßigkeiten oder Münzen bitten.
- Mai 1st: Ursprünglich ein Arbeiterfest, umfasst es heute öffentliche Reden, Essen und Musik in Parks und auf Stadtplätzen.
- St. Hans-Nacht (23. Juni): Ein Mittsommerfest mit großen Freudenfeuern, Liedern und Reden. Im Rahmen der Tradition wird oft eine Strohfigur verbrannt, die eine Hexe darstellt.
- Erntedankfeste: Im August und September feiern die ländlichen Gebiete die Erntezeit mit Essen, Tanz und lokalen Jahrmärkten.
- Sommerferien: Viele dänische Familien machen im Juli oder August drei Wochen Urlaub und verbringen dabei oft Zeit am Meer oder auf dem Land.
Diese Feste sind tief in der dänischen Kultur verwurzelt und drehen sich oft um den Wechsel der Jahreszeiten und das Familienleben.
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