Die Bedeutung von Körpersprache und Gesten beim Sprachenlernen

Kinder lernen mit dem ganzen Körper, nicht nur mit den Ohren. Beim Unterrichten einer neuen Sprache helfen Bewegung, Gestik und Mimik dabei, Wörter leichter zu verstehen, sich zu merken und anzuwenden.

So hilft Körpersprache Kindern, selbstbewusster und erfolgreicher Sprachen zu lernen.

  1. Gesten unterstützen das VerständnisWenn Sie beim Abschied winken oder beim Aussprechen von „Ich weiß nicht“ mit den Schultern zucken, verstärkt die Geste die Bedeutung. Kindern, insbesondere Kindern im Vorschulalter, gibt die Körpersprache Hinweise auf die Bedeutung unbekannter Wörter.
  2. Bewegung macht Vokabeln einprägsamDie Verknüpfung einer Geste oder Bewegung mit einem Wort, wie z. B. ein Sprung für „springen“ oder ein nach oben zeigender Zeigefinger für „Himmel“, schafft eine Gehirn-Körper-Verbindung, die das Gedächtnis stärkt. Kinder, die Wörter nachspielen, erinnern sich oft schneller daran.
  3. Nonverbale Signale reduzieren SprachangstKinder zögern vielleicht zu sprechen, aber Gesten bieten ihnen die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Nicken, Zeigen oder das Vorspielen einer Antwort stärkt das Selbstvertrauen, ohne dass eine perfekte Aussprache erforderlich ist.
  4. Verwenden Sie TPR (Total Physical Response)Bei dieser Lehrmethode werden Befehle gegeben und die Kinder reagieren darauf mit Aktionen. Sie ist besonders effektiv für junge Lernende. Beispiele: „Klatsche in die Hände“, „Berühre deinen Kopf“, „Setz dich hin.“
  5. Geschichtenerzählen wird durch Gesten lebendigVerwenden Sie beim Lesen oder Erzählen einer Geschichte lebhafte Gesten und Gesichtsausdrücke. Sie verleihen Emotionen, Kontext und Rhythmus – wichtige Elemente für das Behalten der Sprache.
  6. Digitale Tools mit visuellen HinweisenEinige Plattformen sind speziell darauf ausgelegt, Bewegung und visuelle Elemente in das Lernerlebnis einzubinden. Zum Beispiel: Dinolingo In seinen Videos und Liedern verwendet es animierte Figuren und angeleitete Bewegungen, um Kindern im Alter von 2 bis 14 Jahren dabei zu helfen, Wörter intuitiv mit Handlungen zu verknüpfen. Die Plattform bietet außerdem druckbare Arbeitsblätter, die den gestenbasierten Wortschatz durch Offline-Aktivitäten festigen.
  7. Ermutigen Sie Kinder, ihre eigenen Bewegungen zu entwickelnFragen Sie Ihr Kind, wie es „glücklich“, „schnell“ oder „kalt“ darstellen würde. Wenn Sie Ihr Kind Bewegungen erfinden lassen, vermittelt es ihnen Eigenverantwortung und macht das Lernen persönlich und unterhaltsam.

Fazit

Sprache ist nicht nur etwas, das wir hören, sondern etwas, das wir fühlen, durchleben und ausführen. Wenn Kinder Wörter mit Bewegung und Ausdruck kombinieren, behalten sie mehr, verstehen mehr und haben mehr Spaß dabei.

Sprechen Sie also nicht einfach nur, zeigen Sie mit dem Finger, springen Sie, lächeln Sie und zucken Sie mit den Achseln. Und lassen Sie Ihr Kind dasselbe tun.

Quellen:

  1. Dinolingo

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